Kreisjugendfeuerwehrleitung und -ausschuss gingen drei Tage in Klausur.
Bremen 31.10-02.11.2025 – Getreu dem niederdeutschen hanseatischen Kaufleutemotto führte die Kreisjugendfeuerwehr ihre Klausurtagung in der Hansestadt Bremen durch und beleuchtete bestehende und neuzufassende Strukturen mit Innen- und Außenwirkung.
Dabei nutzte man das durch den Reformationstag verlängerte Wochenende um am Freitagmorgen bereits um 7:45 Uhr mit einem Reisebus in die Stadt der Stadtmusikanten aufzubrechen.
Untergebracht wurde die kreisnienburger Reisegruppe in der Bremer Jugendherberge direkt an der Weser gelegen. Dort bezog man zügig die Seminarräumlichkeiten und stieg direkt in die Tagesordnung ein. „Termine, Meldefristen, Formular und Co.“ hieß der erste Themenblock. Nach der Mittagspause wurden dann zunächst die Zimmer bezogen und anschließend in Gruppenarbeit die Themen „Was bewahren? Was verändern? Was muss neu? und Was kann weg?“ erarbeitet und im Plenum diskutiert. Gegen Abend hatte sich Besuch in Person des Landeskinder- und jugendfeuerwehrwarts Matthias Düsterwald angekündigt. Dieser berichtete von aktuellen Themen der Niedersächsischen Kinder- und Jugendfeuerwehr. Anschließend machte man sich auf den Weg in die Altstadt um im Rahmen einer Nachtwächterführung in das Bremen des Mittelalters zurückversetzen zu lassen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es am Samstag pünktlich um 8:00 Uhr hochmotiviert weiter. Ausgeschlafen betrachtete man die Aufgaben der KJF-Leitungsmitglieder und der Fachbereiche. Daraus resultierend diskutierte man die bestehenden Strukturen und mögliche Verschlankungs- bzw. Optimierungspotenziale. Die anschließende Mittagspause hatte man sich dann redlich verdient. Nachmittags stieg man zunächst in die trockenen aber nicht minder wichtige Themen Satzung und Jugendordnung ein. Auch eine mögliche Namensänderung ähnlich der Niedersächsischen Kinder- und Jugendfeuerwehr wurde diskutiert, da auch im heimischen Landkreis die Kinderfeuerwehren ihren Platz im Namen unserer Jugendorganisation erhalten sollen. Ein finales Ergebnis steht aber noch aus. Zum Ende des Samstag-Nachmittags blickte man auf das anstehende Kreiszeltlager, das im Jahr 2026 in Heemsen stattfinden wird. Neben der Lagerordnung und dem Sicherheitskonzept wurde auch hier strukturelle Änderungen in der Organisation und im Ablauf der größten Jugendfreizeitmaßnahme des Landkreises diskutiert. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen in einer Bremer Traditionslokalität.
Sonntagmorgen hieß es dann „Feuer frei“ für alle Themen, die es im Laufe des Wochenendes in den offenen Themenspeicher geschafft haben. Termine, Sportregeln und Aufwandsentschädigungen uvm. wurden erörtert und Fahrpläne für ihre Abarbeitung entwickelt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde der Seminarraum zurückgebaut. In der Abschlussrunde machten alle Teilnehmenden deutlich, dass es eine anstrengende Klausurtagung war, die sich aber aufgrund der Themen und der entwickelten Lösungen als sehr erfolgreich herausgestellt hat. Die genauen Ergebnisse erhalten die Mitglieder im Rahmen der üblichen Kommunikationswege, spätestens aber im Rahmen der Kinder- und Jugendfeuerwehrwarteversammlung am 20.11.2025.
Text: Boris Meyer, Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendfeuerwehr Nienburg/Weser
Bild 1: Die Jugendherberge Bremen war Veranstaltungsort der diesjährigen Kreisjugendfeuerwehr-Klausurtagung.
Bild 2: Unter perfekten Tagungsbedingungen wurden viele wichtige Themen der Kreisjugendfeuerwehr abgearbeitet.
Bild 3: Nicht nur im Plenum, sondern auch in Kleingruppen machte man sich Gedanken über mögliche Lösungsansätze.
Bild 4: „Buten un binnen wagen un winnen“ ziert nicht nur den Eingang der Bremer Handelskammer sondern war buchstäbliches Motto der diesjährigen Klausrtagung,